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Spielsucht Ursachen & Folgen_3

Spielsucht: Symptome, Ursachen und Behandlung

Sind die eigenen Reserven erschöpft, wird Geld geborgt oder in Form von Krediten aufgenommen. Bei einer direkten Nachfrage kommen keine konkreten Aussagen, denn die Betroffenen versuchen, das Geschehen zu verheimlichen. Dass dadurch boomerang casino familiäre Probleme entstehen, Freundschaften zerbrechen und es zu einer Isolation gegenüber anderen Menschen kommt, wird in den meisten Fällen nicht mehr reflektiert. Zudem sind die Betroffenen ständig mit Glücksspiel-bezogenen Gedanken beschäftigt, was ihre Konzentration und Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Die Erfüllung dieser Kriterien deutet auf eine Spielsucht hin und erfordert eine professionelle Diagnose und Behandlung. So werden Bewältigungsstrategien erlernt, um sich von eventuellen Versuchungssituationen distanzieren zu können.

Übersicht: Unterschiedliche Formen der Symptome

Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht eine Rolle. Vermutlich liegt die Wurzel in der Wechselwirkung der genetischen, psychosozialen und biologischen Einflüsse. Neben der Spielsucht treten sehr häufig noch weitere psychische Störungen auf (Komorbidität). Betroffene leiden oft gleichzeitig unter Persönlichkeits-, Angst- und depressiven Störungen sowie unter Drogensucht. Die Süchtigen haben oft außerdem ein gestörtes Selbstwertgefühl, erleben Panikzustände und Bindungsangst.

  • Wichtig ist auch zu überprüfen, ob und wie viel Geld und Zeit das Glücksspiel einen kostet.
  • Viele Beratungsstellen haben offene Sprechstunden (das heißt, es ist keine Anmeldung notwendig) und eine telefonische Beratung.
  • Klassische Verlaufsbeschreibungen – zum Beispiel Einstiegs-, Verlust- und Suchtphase – können helfen, Dynamiken zu verstehen.
  • Irgendwann lösen bereits die Erwartung eines Gewinns und Glücksspiel-Umgebungsreize eine Aktivierung des Belohnungszentrums aus.

Welche Phasen der Glücksspielsucht werden häufig beschrieben?

Neben der Beratung für Hilfesuchende betreiben wir mediale Aufklärung im Bereich Spielerschutz und Glücksspiel. Wenn Sie selbst darüber nachdenken, ob Sie ein Problem mit Glücksspiel haben könnten, dann hat dies vermutlich einen guten Grund. Wenn Sie in den obenstehenden Punkten erkennen konnten, dass einige davon bei Ihnen zutreffend sind, wäre es ein guter Zeitpunkt Kontakt mit einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe zu vereinbaren. Darüber hinaus kann eine Spielsucht zu psychischen Problemen führen, da das Spielverhalten in Stresssituationen leicht außer Kontrolle geraten kann.

Menschen mit Spielsucht müssen lernen, die Anzeichen frühzeitig zu erkennen und sich aktiv um ihre Gesundheit zu kümmern. Zögern Sie nicht, sich bei ersten Anzeichen von Suchtverhalten an Beratungsstellen zu wenden – es ist nie zu spät, Unterstützung zu finden. Die Faszination des Glücksspiels kann schnell zur Spielsucht werden, eine ernste Erkrankung, die nicht nur den Spieler selbst betrifft. In Deutschland sind Glücksspielstörungen weit verbreitet, doch Hilfe ist verfügbar. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet umfangreiche Informationen und Beratung an.

Die Erkenntnis, dass auch Gelegenheitsspieler nicht immun gegen Spielsucht sind, ist entscheidend für den Schutz vor ernsten Störungen. Suchen Sie sich eine alternative Beschäftigung oder schlagen Sie eine vor. Psychologen und Psychotherapeuten empfehlen zumeist körperliche Aktivitäten, da diese sowohl den Geist als auch den Körper stimulieren und fordern. So lässt das Verlangen, zu spielen, schneller nach und baut sich zudem langsamer wieder auf. Ziehen Sie sich nicht zurück und versuchen Sie nicht, Konflikten zu entfliehen. In den meisten Fällen lösen diese sich dadurch nicht auf, sondern verschlimmern sich eher noch.

Dies können Vertrauenspersonen aus Deinem Umfeld sein, oder offizielle Stellen für Spielsuchtberatung. Unabhängig von der Art des Spiels kann die Sucht oft durch Spielmechaniken wie Belohnungssysteme, Fortschrittsgefühl, soziale Komponenten und das Eintauchen in eine andere Welt gefördert werden. Wenn ein Spieler Schwierigkeiten hat, das Spielen zu kontrollieren und es sich negativ auf verschiedene Bereiche seines Lebens auswirkt, könnten dies Anzeichen für eine Online-Spielsucht sein. Wie die meisten Suchterkrankungen entwickelt sich eine Spielsucht über Jahre hinweg.

Bei wiederholtem Spielen sinkt jedoch die Wahrscheinlichkeit auf einen (Gesamt-)Gewinn. Da pathologische Spieler aber sehr häufig spielen, haben sie praktisch keine Chance, langfristige Verluste zu vermeiden. Es kommt häufig zu Totalverlusten und verzweifelten Versuchen, neues Geld für das Glücksspiel zu besorgen. In Momenten, in denen der Spieler seine Situation überdenkt, kann es zu Panikreaktionen und depressiven Verstimmungen bis hin zu Selbstmordversuchen kommen. Da die meisten Spieler in dieser Phase ihr Abgleiten in die Sucht verbergen, erkennen Angehörige und Freunde die entstehende Spielsucht erst spät.

Es richtet sich an Betroffene sowie Angehörige und ist ein zentraler Ansprechpartner bei Spielsucht. Diese Strategien machen es einfacher, das Glücksspiel in einem sicheren Rahmen zu genießen. Prävention bedeutet nicht Verzicht oder Einschränkung des Spaßes – im Gegenteil, sie sorgt dafür, dass die Freude erhalten bleibt und nicht in Abhängigkeit umschlägt. Wenn diese Grundsätze konsequent umgesetzt werden, bleibt das Casino-Erlebnis spannend und abwechslungsreich, ohne dass es den Alltag oder das Privatleben negativ beeinflusst.

Um eine Diagnose zu stellen, werden noch weitere Aspekte abgeklärt (siehe nächster Abschnitt). Untersuchungen zeigen, dass in so einem brenzligen Moment ein persönliches Gespräch mit einer vertrauten Person sehr helfen kann, nicht wieder der Sucht zu verfallen. Auch ein privater Satz auf der Notfallkarte, wie „Denk an Deine Tochter, die Spielsucht macht Deine Familie kaputt!

Es gibt zum Beispiel Glückspieler, die es erst nach mehreren Rückfällen geschafft haben, von der Sucht loszukommen. Davon Abstand zu nehmen, bedeutet erstmal einen Kontrollverlust und das macht Angst. Es kann Wochen dauern, bis ein Spielsüchtiger bereit ist, das zu akzeptieren.

Betroffene verbringen viel Zeit im Spielkasino, in Spielhallen oder am Computer, besuchen Spiel- oder Wettportale im Internet. Auch wenn sie gewonnen haben, hören sie nicht auf, sondern setzen das Geld erneut beim Spiel ein. Die Folgen können gravierend sein, oft verlieren Spielsüchtige ihr gesamtes Vermögen, haben hohe Schulden, gefährden ihren Arbeitsplatz und die Beziehung zu Partner, Kindern und Freunden. Bei spielsüchtigen Kindern und Jugendlichen wird oft die Schule vernachlässigt, sodass der Schulabschluss gefährdet ist.